Das Mountainbike – so fing’s an

Die ersten Fahrräder des Typs “Moutainbike” wurden vom Hersteller “Schwinn” in den 1930er Jahren angefertigt und eigneten sich in erster Linie zum “Dahinrollen”, als zum Ausüben einer tatsächlichen Sportart. Diese so bezeichneten “Schwinn Cruiser” wurden dazu verwendet, den Mount Tamalpais in Kalifornien, USA, mit rasender Geschwindigkeit hinunter zu fahren. Als eigentliches Entstehungsjahr des Mountainbikes wird heutzutage das Jahr 1973 angesehen, wobei der kalifornische Mount Tamalpais als Geburtsort der Sportart bezeichnet werden kann.

Erste Mountainbike- Rennen fanden jedoch erst ab 1976 statt. Ausgetragen wurden sie ebenfalls an den Hängen des oben genannten Berges. Im Jahre 1977 stellten Joe Breeze und Charles Kelly das erste “richtige” Modell eines Mountainbikes her. Vier Jahre später erfolgt durch die Marke “Specialized” die erste Serienproduktion des Mountainbikes “Stumpjumper”. Hiernach beginnen viele Fahrradhersteller mit der Produktion der Mountainbikes. Im Jahre 1988 findet schließlich die erste Weltmeisterschaft in Crans- Montana statt und acht Jahre darauf, 1996, wird Mountainbiking zur Olympischen Disziplin bei den Spielen in Atlanta.
Das Crosscountry ist ein Bike, das für einen Renneinsatz auf Straßen und Wegen konzipiert ist, die unbefestigt sind. Für sehr schweres Gelände ist es hingegen nicht geeignet. Die Federgabel des Crosscountry verfügt über einen sehr geringen Weg von ca. 80- 100 mm, außerdem verfügt das Rad über ein geringes Eigengewicht von <10- 12 Kg.
Das Enduro besitzt meist einen Federweg von ca. 130- 160 mm bei einem durchschnittlichen Gewicht von 12- 16 Kg. Das Enduro ist besonders robust und kann auf fast allen Trails problemlos gefahren werden, wobei es auch für extreme Steigungen verwendet werden kann.
Das Downhill ist vollgefedert und verfügt über Federwege von ca. 250 mm. Das Gewicht dieses Modells beträgt im Durchschnitt 22 Kg. Wie der Name schon sagt, ist das Rad besonders für Abfahrten, aber auch für schweres Gelände konzipiert. Für Steigungen ist das Downhill hingegen nicht geeignet.
Beim Touren- Mountainbike kommt es weniger auf das Gewicht des Rades an. Hierbei stehen Komfort und Stabilität deutlich im Vordergrund. Das Touren ist vielseitig einsetzbar. Es eignet sich für einfache Strecken, aber auch für schwerere Radtouren über extreme Steigungen und Abfahrten. Der Komfort ergibt sich hier aus der bequemen Sitzposition, die somit auch lange Strecken zulässt.

Mehr zu diesem Thema hier im Blog

Comments are closed.